| St. Eustatius The Historical Gem of the Caribbean | |
| Eine der 6 Inseln der Niederländischen Antillen und wahrscheinlich die historisch am meisten umkämpfteste. St. Eustatius oder kurz Statia, einstmals ein bedeutendes Handelszentrum in der Karibik, wechselte 22 mal zwischen Franzosen, Engländern und Holländern den Besitzer. | |
| Besonders ein Ereignis sollte die Entwicklung nachhaltig beeinflussen. Am 16.11.1776 lief das amerikanische Kriegsschiff "Andrea Doria" in den Hafen von Oranjestadt ein und gab wie damals üblich eine Kanonensalve als Begrüßungssalut ab. Die Festungsbatterie antwortete auf Befehl des niederländischen Kommandanten. Damit hat Statia nach damaligem Recht als erstes Land der Welt, die gerade gegründete USA anerkannt ! | |
| Versehentlich, wie später behauptet wurde da man die amerikanische Flagge mit der britischen verwechselt habe. Die Briten fanden das nicht komisch und ihre Rache war entsprechend. Dazu kam noch ein Seebeben das einen Teil von Oranjestadt mit all seinen Lagerhäusern und Hafenanlagen im Meer versinken ließ. Statia erlangte nie wieder die wirtschaftliche Bedeutung wie vorher.. |
| Heute ist Statia eine friedliche und verträumte Insel auf der das Leben seinen gewohnten karibischen Gang geht. Also stressfrei, ruhig und fast ohne Kriminalität. Ein beim fressen kniendes Schaf zeigt besonders die ruhige Lebensart die offenbar selbst bei den Tieren verbreitet ist. |
| Taucher kommen hier voll auf Ihre Kosten. Die Tauchreviere zählen zu den besten der Welt. Vor Statia liegen eine ganze Reihe, teilweise historischer Wracks. |
| Am Strand stößt man auf Schritt und Tritt auf historische Artefakte bemalte Porzellanscherben und mit viel Glück kann man eine Bluebead finden. Eine jener sechseckigen, blauen Glasperlen mit denen die Sklaven bezahlt wurden und die diese nach der Abschaffung der Sklaverei voller Wut ins Meer warfen... |
| Noch heute werden sie besonders nach einem Sturm, am Strand gefunden. Um diese Relikte rankt sich die Legende das der, der sie findet eine besonderen Beziehung zur Insel hat und immer wieder kommen wird. Es heißt: "Nicht du findest die Bluebead sie findet dich !". |
| Die Insel wird optisch vom Quill geprägt. Ein erloschener Vulkan dessen großer, unregelmäßiger Krater von einer verheerenden Explosion zeugt die hier in grauer Vorzeit stattfand. Heute ist er mit üppiger Vegetation bewachsen. Ein Traum für Naturliebhaber. |
| Auf der Insel sind gleich mehrere Klimazonen auf engstem Raum vertreten - vom trockenen Inselinneren mit vielen Kakteen bis zum Regenwald im Krater des Quill. | |
| | Statia hat keinen internationalen Flughafen. Besucher kommen entweder per Schiff oder über St. Maarten, mit einem "Inselhüpfer" der WINAIR. |
| Es gibt einige kleine Hotels. Sehr empfehlenswert ist das "Kings Well Resort". Ein kleines, familiäres Hotel unter deutsch/amerikanischer Leitung. Es liegt direkt an der Steilküste mit einem schönen Blick auf die karibische See und ist ein eigenes kleines Paradies mit einem Leguan- und einem Papageiengehege sowie einer prächtigen tropischen Bepflanzung. |
| Die Besitzer Win und Laura, tun alles damit sich Ihrer Gäste wohl fühlen. Besonders kulinarisch ist das "Kings Well" ein Highlight. Hier kochen Chef und Chefin noch selbst ! | So gut das ein großes New Yorker Hotel, einige der Gerichte nachkocht und zu teils heftigen Preisen anbietet. Aus begreiflichen Gründen nennen wir hier keinen Namen...
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Reservierung per Telefon oder Fax 00599-318-2538 |
| Eine Inselrundfahrt mit Win´s Katamaran ist ein besonderes Erlebnis. Zwar ist die See auf der atlantischen Seite der Insel etwas rau aber der Katamaran liegt gut im Wasser und auch nicht seefeste Landratten haben da kaum Probleme mit Seekrankheit. |
| Der Urlauber kann hier einen schönen und erholsamen Urlaub fernab von Stress, Hektik und Konsumrausch, erleben. Statia ist eine Reise wert ! |
Naturparadies "Quill" | Brandung an den Ruinen der Lower Town | Oranjestad-Lower Town | |
Fort "de Windt" | "White Wall" Kalkfelsen |
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