News Archiv Biowaffen für den Drogenkrieg Schädlinge sollen über Feldern abgeworfen werden und die Ernte der Drogenbauern fressen. Quelle: http://www.awl.ch/pilze/presse/biokrieg/ Die Quelle lesen und gruseln. Was hier läuft ist ein Verbrechen gegen die Menschheit. Keiner weiß wie die Pilze die hier gezüchtet werden, sich noch verhalten. Ist das die Waffe der Zukunft ? Der Feind wird verhungern weil seine Nahrungsgrundlage entzogen wird ? Es besteht glaube ich, kein Zweifel das, wenn es funktioniert, die Biowaffenkrieger auch Pilze gegen andere Pflanzen entwickeln werden. Und aus welcher Giftküche kommt das alles ? - Richtig, von den Amerikanern. Wer auf dieser Welt die größten Verbrecher sind, daran besteht glaub ich, kein Zweifel. Allerdings ist in diesem Fall auch Großbritannien, Usbekistan und die UNO darin verwickelt. Was zeigt das Dummheit keine Grenzen kennt. Das Programm sollte bis 2001 laufen. Ob es jetzt eingestellt, klammheimlich fortgeführt oder schlimmer, bereits eingesetzt wird, ist nicht bekannt. Übrigens - schon die Nazis haben es versucht, sind aber zum Glück nicht zum Zuge gekommen...
Eine ganz große Koalition fürs Kiffen Cannabis-Besitz für den Eigenbedarf soll straffrei werden - nur die CDU ist dagegen
Wer Haschisch oder Marihuana in der Tasche hat, um sich einen Joint zu drehen, muss künftig keine Angst mehr vor der Polizei haben. Der Besitz der illegalen Droge soll in Berlin bald straffrei werden - sofern es sich um Mengen für den Eigenbedarf handelt. Die rot-rote Koalition unterstützt Pläne von Grünen und FDP, die sich für eine Legalisierung der Droge aussprechen. Heute bringt die FDP einen entsprechenden Antrag ins Parlament ein. Nur die Berliner CDU-Fraktion lehnt die Entkriminalisierung von Cannabis ab. In der Koalitionsvereinbarung legten SPD und PDS bereits Anfang 2002 fest, dass der Besitz von Cannabis legalisiert werden soll. Geschehen ist seitdem wenig. Justizsenatorin Karin Schubert (SPD) sprach das Thema auf einer Justizministerkonferenz an, um eine Straffreiheit für Mengen bis zu 15 Gramm durchzusetzen. Sie scheiterte mit ihrem Anliegen jedoch am Widerstand der anderen Länder. Die Berliner Oppositionsparteien Grüne und FDP arbeiteten unterdessen Anträge aus, die jetzt zur Beratung im Parlament vorliegen. Die Grünen wollen, dass Berliner bis zu 30 Gramm Cannabis besitzen dürfen, die FDP möchte die Grenze bei 15 Gramm festlegen. Bislang, so der FDP-Fraktionsvorsitzende Martin Lindner, müsse die Staatsanwaltschaft bei einem Besitz von mehr als sechs Gramm Ermittlungen einleiten. Diese Verfahren würden aber meist eingestellt. "Die Arbeit kann man sich sparen", so Lindner. Die FDP lehnt eine Straffreiheit bei mehr als 15 Gramm ab, weil Dealer dann nicht mehr verfolgt werden könnten. Die rot-rote Koalition begrüßte die Pläne der Opposition. "Die liegen völlig auf unserer Linie", erklärte die PDS-Abgeordnete Minka Dott am Mittwoch. Allerdings wollte sie sich noch nicht festlegen, ob SPD und PDS nun bei 15 oder 30 Gramm die Grenze ziehen. Wichtiger sei es, ein Signal zu setzen. Erlaubt wird Besitz und Handel mit Cannabis damit aber nicht. Denn dafür wäre eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes notwendig - das müssten Bundestag- und Bundesrat beschließen. Damit ist jedoch nicht zu rechnen. Das Land Berlin kann deshalb nur seine Polizei und Justiz anweisen, bis zu einer gewissen Menge keine Strafverfolgung einzuleiten. Alle Parteien außer der CDU sprechen sich zudem für die Einrichtung von so genannten Coffeeshops aus. Dort soll Cannabis legal gekauft werden dürfen. Doch auch diese Shops kann das Land alleine genehmigen. "Wir werden den zweiten Schritt nicht vor dem ersten tun", sagte dazu Minka Dott. Aber wenn der Besitz von Cannabis weiter liberalisiert werde, dann werde man auch eine Form finden, um die Droge abzugeben. Die Grünen plädieren deshalb für einen wissenschaftlich begleiteten Modellversuch, um eine Ausnahmegenehmigung von dem zuständigen Bundesinstitut zu erhalten. BERLINER ZEITUNG/MARKUS WÄCHTER Einen Joint rauchen - das soll künftig ganz ohne Angst vor Polizei und Staatsanwalt gehen. Quelle: Berliner Zeitung 25.09.2003 Seite 19 Wenigstens etwas vernünftiges von Rot/Grün. Aber die CDU ist dagegen. Was hat man auch erwartet. Leider ist der Artikel von 2003. Jetzt, 2 Jahre später, hat sich allerdings noch immer nicht sehr viel getan. Die Front der Dummen und Unwissenden mit freundlicher Unterstützung der Profitgeier von der Pharmaindustrie, wettert noch immer gegen Cannabis, macht ein immer stärkeres Suchtproblem aus und steckt sich zu Bier und Brandy eine Zigarette an... Deutschland, bloß weg hier !
BRD - Drogenbericht 2004 Eine hochinteressante Lektüre. Besonders lesenswert ist der Abschnitt "Cannabis als Arzneimittel". Dort wird dargelegt das Cannabis völlig ungeeignet für medizinische Anwendung ist und überhaupt ist die Wirkung bei verschiedenen Krankheiten nicht bewiesen. Da fehlen einem die Worte. Weltweit gibt es Untersuchungen die die Wirksamkeit unter Beweis stellen, in den Niederlanden wird Cannabis auf Rezept an MS-Kranke abgegeben, selbst in den USA gibt es legale Anwendungen bei MS, Aids, Krebs u.a. Aber in Deutschland ist man umfassender informiert und die Anderen haben bloß keine Ahnung. Wie arrogant und borniert muss man eigentlich sein um so einen Bericht zu schreiben ?! Beziehungsweise - für wie blöd halten die eigentlich die Leute die es lesen ?! Ein einfaches Gespräch mit der "Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin" http://www.acmed.org, hätte genügt um kompetente Informationen zu erhalten. Aber dafür reicht´s ja bei unseren Verantwortlichen nicht... Wer den Bericht lesen will - http://www.bundesregierung.de/Anlage641172/Drogenbericht+2004.pdf PS: Im Anhang ist zwar die Anzahl der Drogentoten dargestellt, pikanterweise fehlen aber die Zahlen zu den legalen Drogen. Man könnte ja schlussfolgern wer hier der größte Dealer ist und über Leichen geht. Gegenüber den Umsätzen die mit Alkohol und Zigaretten legal erzielt werden, sind die kolumbianischen Drogenkartelle Pfadfindervereine...
Marihuana kann Risiko einer Geisteskrankheit verdoppeln
Chemische Veränderungen im Gehirn verantwortlich Dunedin (pte) - Das Rauchen von Marihuana kann das Risiko an einer Geisteskrankheit wie Schizophrenie zu erkranken verdoppeln. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Otago http://www.otago.ac.nz gekommen. Das Team um David Fergusson vermutet, dass das erhöhte Risiko auf chemische Veränderungen im Gehirn zurückzuführen ist, die durch das Rauchen von Cannabis verursacht werden. Die Wissenschafter begleiteten mehr als 1.000 Personen, die 1977 geboren wurden, für die Dauer von 25 Jahren. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Addiction http://www.addictionjournal.org veröffentlicht. Die Wissenschafter befragten Teilnehmer der so genannten Christchurch Health and Development Study im Alter von 18, 21 und 25 Jahren zu ihrem Cannabiskonsum. Zusätzlich wurden sie hinsichtlich verschiedener Aspekte ihrer geistigen Gesundheit interviewt. Es zeigte sich laut BBC, dass psychotische Symptome unter Cannabisrauchern verbreiteter waren. Diese Ergebnisse wurden analysiert um festzustellen, ob eher die Krankheit den Drogenkonsum verstärkte als die Droge für den Gesundheitszustand mitverantwortlich war. Laut den Wissenschaftern war ein Zusammenhang zwischen geistiger Krankheit und einem verstärkten Wunsch Cannabis zu rauchen unwahrscheinlich. Anstatt dessen könne Cannabis die Wahrscheinlichkeit einer Psychose durch chemische Veränderungen im Gehirn erhöhen. Faktoren wie die Familiengeschichte, bestehende psychische Störungen und illegaler Drogenmissbrauch wurden berücksichtigt. Quelle: http://de.news.yahoo.com/050301/295/4fs5k.html Nun ist es raus - kiffen macht geisteskrank. Fragt sich nur bei wem. Berücksichtigt man das Cannabis seit über 2000 Jahren gebraucht wird, müsste eigentlich ein nicht unerheblicher Teil der Menschheit geisteskrank sein. Sieht man sich an was manche Vertreter dieses Spezies für einen Unsinn absondern, wird klar woher dies stammt. Oder ist es vielleicht Alkohol ?
Marihuana-Wirkstoff soll gegen Alzheimer helfen
In einer veröffentlichten Studie wird bei Konsumierung des Marihuana-Wirkstoffes Cannabis eine entzündungshemmende Reaktion im Gehirn nachgewiesen. Somit könnten vielleicht bald Alzheimer-Patienten mittels Cannabinoiden positiv behandelt werden. Spanische Forscher verglichen bei ihren Forschungen Hirnproben von an Alzheimer und an ohne dieser Krankheit Verstorbenen. Bei den an zuvor an Alzheimer erkrankten Hirnrezeptoren konnte eine deutlich verminderte Bindung der Cannabinoide festgestellt werden. Ein nächstes Experiment mit 'Demenzkranker' Ratten bewies, dass bei ihnen eine Cannabinoiden-Behandlung zu einem Anstieg mentaler Funktionen verhilft. Doch Ärzte warnen, jetzt mit Marihuana einer Demenz im Alter Vorbeugungen zu treffen. Quelle: www.shortnes.de vom 25.02.05 und www.gesundheitpro.de Alles klar. Wenn Cannabis gegen fortschreitende Demenz hilft wird deutlich wieso das Verbot noch immer besteht. Vielleicht wollen unsere Betonköpfe nur vermeiden selbst zu erkennen wie geistig minderbemittelt sie sind. Nur so ist die anhaltende Schwachsinnsdebatte wider jedem besseren Wissens zu erklären. Aber wahrscheinlich sehe ich das alles falsch und es geht im Hintergrund wieder mal nur ums Geld bzw dessen Verteilung - von uns zur Pharmaindustrie. Denn wer glaubt das durch die Behandlungserfolge eine Lockerung des Verbots erfolgt, ist ein noch schlimmerer Fall als der o.g. Personenkreis...
Schweiz: Hanf als Futter für Nutztiere ab dem 01.03. verboten
In der Schweiz ist es ab dem 1. März verboten, Hanf als Futter für Nutztiere zu benutzen. Weil die Wirkstoffe der Droge THC z. B. bei Milchkühen Rückstände in der Milch hinterlassen würden, wurde dieses Verbot ausgesprochen.
Das Verbot wird nun in der Futtermittel-Verordnung festgelegt. Der Sprecher des Bundesamtes für Landwirtschaft, Jürg Jordi berichtete, psychotropische Substanzen sollten nicht in einem natürlichen Produkt enthalten sein.
Für Blei und Pestizide, die in den Produkten enthalten sein könnten, gebe es schließlich Grenzwerte. Auf rund 30 Hektar wird der Bauernhanf gepflanzt, aus diesem Grund verfüttert man ihn zumindest nicht in großen Mengen. Quelle: www.20min.ch shortnews vom 24.02.05 http://shortnews.stern.de/ Jetzt hat der Virus des galoppierenden Schwachsinns auch das Land der Eidgenossen erreicht ! Für Blei und Pestizide gibt es ja Grenzwerte - als ob da geringe Mengen nicht schädlich währen. Für THC, das bekanntermaßen bei Kindern gar nicht wirkt und in der Milch nur in winzigen ohnehin unwirksamen Mengen vorhanden währe, gilt aber die volle Verbotskeule. Bleibt abzuwarten wann Mohnkuchen, Brötchen usw. verboten werden da darin Spuren von Opium enthalten sind...
Cannabis Droge Nummer eins bei Jugendlichen
Köln (dpa) - Haschisch und Marihuana sind die Drogen Nummer eins unter deutschen Jugendlichen. 21 Prozent der 12- bis 19-Jährigen gaben an, dass sie schon einmal Cannabis-Produkte konsumiert hätten. Das hat eine Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ergeben. Schüler, die Cannabis nehmen, können sich unter Umständen weniger konzentrieren, nicht klar denken, lernen schlechter und leiden unter Übelkeit, so die Bundeszentrale. Sie bietet Lehrern kostenlose Info-Pakte an, um Schüler und deren Eltern aufzuklären. Quelle http://de.news.yahoo.com/050128/3/4e4tj.html Klar. ist wie bei Alkohol. Abgesehen davon kann einem bei der Berichterstattung über Cannabis und der Politik in Deutschland spei übel werden. Wo haben die eigentlich alle ihr Gehirn gelassen ? Wahrscheinlich versoffen. Aber das ist ja legal und der Staat verdient daran...
Richter erlaubt Anbau von Cannabis MS-Kranker besaß mehrere hundert Gramm für den Eigenbedarf
Mannheim - Der Anbau und Besitz von Cannabis als Medizin kann im Einzelfall straffrei bleiben. Dies geht aus einem Urteil des Mannheimer Schöffengerichtes hervor. Ein an multipler Sklerose erkrankter Drogenkonsument wurde am Mittwoch freigesprochen.
Richter Ulrich Krehbiel fand deutliche Worte in seinem Urteil: "Warum gönnen wir Juristen einem Menschen mit so einem schweren Schicksal nicht ein paar schöne Tage." Und: "Das ist einer der leichtesten Fälle, den ich zu entscheiden hatte." Der Frührentner leidet seit den achtziger Jahren an einer Ataxie als Folge seiner MS-Erkrankung. Er wird von Krämpfen heimgesucht, Motorik und Sprachvermögen sind gestört. Mehrfach ist der 41jährige bereits hingefallen und hat sich dabei verletzt. Zur Linderung seiner Beschwerden konsumiert der Mann seit über 15 Jahren Haschisch und Marihuana. "Ich rauche jede Stunde einen Joint", bekannte der Angeklagte. Die Drogen baute er in seiner Mannheimer Wohnung an. Dort beschlagnahmte die Polizei mehrere hundert Gramm Cannabis. Die Menge reicht aus, um den Verbrechenstatbestand zu erfüllen.
Gegen Ataxie gibt es bisher kein zugelassenes Heilmittel. Cannabis könne jedoch die Symptome lindern, bestätigte ein Neurologe vor Gericht. Quelle: http://www.welt.de/data/2005/01/20/390564.html Was für eine Nachricht - endlich hat ein Fall von Wissen und Vernunft an deutschen Gerichten. Es bleibt zu hoffen das dieses Beispiel Schule macht und Kranke, die durch diese kostengünstige und nebenwirkungsarme Medizin Linderung suchen (und finden), nicht weiter noch bestraft werden. Wird wohl der Pharmaindustrie nicht gefallen...
Fast jeder zehnte Jugendliche süchtig nach Cannabis Der Münchner Suchtforscher Hans-Ulrich Wittchen sagte dem 'Focus', dass die Cannabis- Abhängigkeit bei Jugendlichen unterschätzt wird. Acht Prozent der Jugendlichen aus Deutschland haben einen 'problematischen Cannabiskonsum'.
Bei ersten Anzeichen von Cannabis-Konsum sollten die Eltern mit den Lehrern sprechen und professionelle Beratung aufsuchen, so Wittchen. Dies sei die einzige Möglichkeit, das Drogenproblem effektiv zu mindern. Quelle: www.rp-online.de und www.shortnews.de vom 03.10.04 Herr vergib ihnen denn sie wissen nicht was sie für einen Unsinn schreiben (oder so ähnlich). Wer auch nur einen Funken Ahnung von der Sache hat, weiß das Cannabis keine körperliche Sucht erzeugt, bestenfalls eine psychische (was schön ist macht man immer wieder). Aber es gibt eben "Spezialisten" die wollen oder können es nicht begreifen - wahrscheinlich hat der Schreiber gleich danach (oder dabei) zu einer Zigarette gegriffen ohne zu begreifen WER hier wohl von WAS süchtig ist...
Rheumamittel Vioxx tötete wahrscheinlich auch mindestens 2500 Deutsche 'Der Spiegel' berichtet, dass das Medikament Vioxx gegen Arthritis und Arthrose, welches auf der ganzen Welt vom Markt genommen wurde, wahrscheinlich auch in Deutschland viele Opfer forderte. Peter Sawicki, der Leiter des Kölner Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen erklärte dem 'Spiegel', das Medikament habe hierzulande zu mindestens bis zu 2.500 Todesfällen durch Thrombosen, Herzinfarkte und Schlaganfälle geführt.Sawicki berechnete dies aus Risikostudien, anhand derer die viel verschriebene Arznei vom Markt genommen wurde. Sawicki: 'Ein Teil dieser Menschen wird diese gefährlichen Nebenwirkungen nicht überlebt haben'. Quelle: http://shortnews.stern.de (dort aus www.bild.t-online.de ) Wieviel hat die Pharmaindustrie an diesem Teufelszeug verdient ?! Dabei gibt es ein gut verträgliches Naturmittel ohne derartige Nebenwirkungen...
Kein Hasch auf dem Balkon Das Amtsgericht Meiningen hat den Antrag einer Frau aus Thüringen zurückgewiesen, Hanf als Medizin anbauen zu dürfen. Die nach einer Krebsoperation von Dauerschmerzen geplagte Frau hatte sich im August selbst angezeigt. Sie wollte damit einer eventuellen Beschlagnahmung der verbotenen Gewächse zuvorkommen und erreichen, dass sie ihre vier Cannabispflanzen in Höhe zwischen 20 und 40 Zentimetern und zehn Stecklinge behalten kann. Das Amtsgericht begründete die Zurückweisung ihres Vorhabens damit, dass bisher überhaupt kein Antrag der Staatsanwaltschaft auf eine Beschlagnahme vorliege. Dadurch sei „die Zuständigkeit des Ermittlungsrichters nicht begründet und eine Entscheidung durch ihn nicht zulässig“, hieß es. Der Anwalt der 50-jährigen Frau bedauerte, dass die Justiz einer Frau nicht habe weiterhelfen können, die seit 14 Jahren unter starken Schmerzen leidet. Nach Absprache mit seiner Mandantin werde er vermutlich Berufung beim zuständigen Landgericht Meiningen einlegen. Die Frau hatte während einer Krebsbehandlung in den 80er-Jahren schwere Strahlenschäden davon getragen. Gegen die damit verbundenen Dauerqualen helfen Schmerzmittel nur unzureichend. Einzig ein Medikament auf Hanfbasis verschafft ihr echte Linderung. Das sehr teure Dronabinol – eine Monatsration kostet 860 Euro – kann Cannabis problemlos ersetzen. Doch der Anbau der Pflanze ist illegal, selbst für den Eigenbedarf und wenn die Nutzung als Medikament eindeutig ist. Die Thüringerin kämpft nun schon seit Jahren dagegen an, dass das Gesetz keinen Unterschied zwischen Drogenjunkies und Schwerkranken macht. Quelle: http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=7106 Darum geht es also - das sehr teure Dronabinol (860 € / Monat) kann Cannabis ersetzen. Man kann es auch anders sehen - Cannabis ersetzt das Dronabinol und schadet damit dem Umsatz des Herstellers und des verordnenden Arztes. Hauptsache Gewinn und die Krankenkassen heulen weil die Kosten ausufern. Wie scheinheilig. Sie holen es sich doch von den Versicherten zurück. Übrigens - Dronabinol enthält THC als Wirkstoff, einen Cannabisbestandteil aber das Naturprodukt ist spottbillig...
Mohnkuchen lässt Drogentests anschlagen München (AFP) - Mohngebäck enthält mitunter so viel Opium, dass Drogentests auch noch zwei Tage später positiv ausfallen. Das berichtet der "Focus" unter Berufung auf eine Studie von Rechtsmedizinern der Universität Bonn. Für die Untersuchung mussten zwölf Testpersonen bis zu drei Stück Kuchen essen, die je 20 Gramm Mohn enthielten. Im Urin, Blut und Speichel der Probanden fanden sich Rückstände wie bei Drogensüchtigen. "Eine Unterscheidung zwischen Mohn-Essern und Heroin-Konsumenten war auf den ersten Blick nicht möglich", sagte Studienleiter Frank Mußhoff. Erst die gezielte Suche nach Begleitstoffen, die nur im Heroin seien, habe Gewissheit gebracht.Vortests der Polizei seien "gefährlich, weil sie anschlagen, aber die Quelle des Opiums nicht erkennen", sagte Mußhoff. Alle Analysen sowie die Hälfte der Drogenschnelltests hätten "positive Opiat-Nachweise" erbracht - selbst 48 Stunden nach dem Mohn-Verzehr. Dass die Teilnehmer der Studie beim Verzehr des Mohnkuchens ungewollte Rauschzustände erlebt hätten, schloss der Forscher jedoch aus: Dafür hätten die konsumierten Mengen "bei weitem nicht ausgereicht". Quelle: http://de.news.yahoo.com/041003/286/48cqr.html Mohnkuchen ist jetzt also auch gefährlich. Aber zum Glück kann man mit Tabak keinen Kuchen backen da der oraler Genuß ja noch schneller zum Tode führt als das Rauchen. Also was jetzt - Mohn verbieten ?
Cannabis als Suchtproblem - Fast jede zehnte Jugendliche betroffen München (ddp). Die Cannabis-Abhängigkeit von Jugendlichen in Deutschland wird nach Ansicht von Suchtexperten unterschätzt. Fast jeder zehnte Jugendliche (acht Prozent) habe einen «problematischen Cannabiskonsum», sagte der Münchner Suchtforscher Hans-Ulrich Wittchen dem Nachrichtenmagazin «Focus». Der Psychologe riet allen Eltern, bei ersten Anzeichen mit den Lehrern zu sprechen und professionelle Beratung aufsuchen. Nur so sei es möglich, das «Drogenproblem effektiv zu reduzieren und Problemschüler erkennen und behandeln zu können». Gut gemeinte Selbsthilfe sei «oft fehl am Platz», warnte Wittchen. Quelle: http://de.news.yahoo.com/041003/336/48cpp.html Na also - jetzt wissen wir es. Unsere Jugenlichen kiffen. Hochgefährlich und absoluter Handlungsbedarf ist gegeben. Am besten sie werden auf legale Drogen wie Alkohol und Nikotin umgewöhnt. Daran verrecken sie zwar über kurz oder lang aber der Finanzminister hat seine Steuereinnahmen. Was haben die Leute eigentlich genommen die so einen Schwachsinn erzählen oder auf wessen Gehaltsliste stehen sie ?
Cannabinoide helfen nach einem Herzinfarkt Substanzen verhindern krankhafte Vergrößerung des Herzens Cannabinoide können die durch einen Herzinfarkt verursachte krankhafte Vergrößerung des Herzens mindern. Das berichten Forscher um Jens Wagner und Georg Ertl von der Universität Würzburg im Fachmagazin "British Journal of Pharmacology" (Aprilausgabe). Die Wissenschaftler verabreichten Ratten nach einem Infarkt täglich eine Dosis synthetischer Cannabinoide. Dadurch konnte der zu niedrige Blutdruck und die Störung der Blutgefäßfunktion verhindert werden kann. Allerdings führte es auch zu einem erhöhten Füllungsdruck in der linken Herzkammer, was sich langfristig negativ auswirken kann. Weitere Forschung sei nötig, um die Wirkung von Cannabinoiden auf die Herzfunktion zu verstehen, so Wagner. Dennoch könne davon ausgegangen werden, dass diese Stoffgruppe bei Infarkten eine schützende Wirkung hat. Cannabinoide kommen auch natürlicherweise im Körper vor und haben viele Funktionen. Unter anderem steigern sie den Appetit und lindern Schmerzen. Auch die berauschenden Inhaltsstoffe der Cannabis-Pflanze, aus der Haschisch und Marihuana gewonnen werden, gehören zu den Cannabinoiden. Die Wissenschaftler verabreichten Ratten nach einem Infarkt täglich eine Dosis synthetischer Cannabinoide. Dadurch konnte der zu niedrige Blutdruck und die Störung der Blutgefäßfunktion verhindert werden kann. Allerdings führte es auch zu einem erhöhten Füllungsdruck in der linken Herzkammer, was sich langfristig negativ auswirken kann. Weitere Forschung sei nötig, um die Wirkung von Cannabinoiden auf die Herzfunktion zu verstehen, so Wagner. Dennoch könne davon ausgegangen werden, dass diese Stoffgruppe bei Infarkten eine schützende Wirkung hat. Cannabinoide kommen auch natürlicherweise im Körper vor und haben viele Funktionen. Unter anderem steigern sie den Appetit und lindern Schmerzen. Auch die berauschenden Inhaltsstoffe der Cannabis-Pflanze, aus der Haschisch und Marihuana gewonnen werden, gehören zu den Cannabinoiden.
dp/bdw – Felicitas Eckrich Weitere Meldungen zum Thema - Cannabis - finden Sie im Archiv von wissenschaft.de 07.05.2001 Studien mit Cannabis-Medikament geben Schmerzpatienten neue Hoffnungen Experten: Vorurteile gegen Cannabis verhindern wirksame Behandlung München (dpa) - Vorbehalte gegen Cannabis verhindern nach Ansicht von Schmerzexperten in vielen Fällen eine wirksame Behandlung von Patienten. «Cannabis ist ein Medikament, das sehr wirksam zur Schmerzbehandlung eingesetzt werden kann», sagte der Chefarzt der Schmerzambulanz im thüringischen Schleusingen, Robert Haag, am Donnerstag auf einer Veranstaltung in München. Ähnlich wie bei den Opiaten werde es allerdings vermutlich noch einige Jahre dauern, bis seine Kollegen ihre Vorurteile gegenüber dem Mittel ablegten. Cannabis habe ein breites Einsatzspektrum, geringe Nebenwirkungen und eine sehr gute Verträglichkeit, sagte Haag. Nach Angaben des Apothekers und Cannabis-Experten Walter Luft aus Hildburghausen (Thüringen) kann es unter Umständen beispielsweise bei Spastiken (Muskelkrämpfen), Multipler Sklerose, nach Schlaganfällen sowie bei Nerven- und Amputationsschmerzen helfen. Die negativen Nebenwirkungen des auf dem Schwarzmarkt erhältlichen Cannabis wie Rausch- und Angstzustände könnten bei einer richtigen Dosierung vermieden werden. «Viele können einfach den Weg von der Droge Cannabis zu einem Heilmittel nicht nachvollziehen», sagte Luft. Dabei habe der Stoff, der seit 4000 Jahren genutzt werde, nur eine geringe Suchtwirkung. Ein weiteres Problem sei, dass sich zahlreiche gesetzliche Krankenkassen gegen eine Kostenerstattung der Canabis-Medikamente sperrten. Hier wäre nach Ansicht Lufts eine Unterstützung durch den Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen sinnvoll. «Das ist notwendig, damit das Mittel aus seinem Negativ-Touch herauskommt.» Quelle: Yahoo-News vom 06.03.03
Statistik der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (nur 2002) 1,6 Millionen Alkoholabhängige 6,8 Millionen Tabakabhängige 1,2 Millionen Tablettenabhängige und 150 000 Drogenabhängige Die Zahlen sprechen für sich. Während mit 9,6 Millionen Abhängigen (Alkohol, Tabak und Tabletten) über 12 Milliarden Euro Steueinnahmen erzielt werden (die Mehrwertsteuer nicht mitgerechnet !), verpulvert man jährlich rund 5 Milliarden Euro für die Verfolgung von Drogendelikten (150 000 Abhängige illegaler Drogen). Aber für die Steuereinnahmen sind die rund 150 000 Opfer der legalen Drogen (Tabak, Alkohol, pro Jahr nur in Deutschland !) offenbar gleichgültig. Geld stinkt eben nicht, dafür geht auch der Staat über Leichen. Interessant ist allerdings das die geschätzen 4 Millionen Cannabis User nicht in der Zahl der Abhängigen auftauchen. Sollte man begriffen haben das bei Cannabis nur ein geringes Abhängigkeitspotential besteht ? Allerdings hat diese Erkenntnis offenbar doch nicht ausgereicht das vor 60 Jahren aus Profitgier geborene Verbot aufzuheben. Im Gegenteil, es gibt noch immer genügend Politiker deren Gehirn durch Alkohol und Nikotin so benebelt ist das die Zusammenhänge um Cannabis einfach nicht zu begreifen sind. Allerdings begreifen unsere derzeitigen Politiker nicht mal das worin sie groß geworden sind - die Marktwirtschaft. Man könnte meinen sie sind bei Erich Honecker in die Lehre gegangen. Nur so ist das Maß an geballter Inkompetenz im Bundestag zu verstehen. Na dann - einen schönen Tag noch !
Drogenbeauftragte will zehn Gramm Cannabis straffrei lassen BERLIN. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk (SPD), will künftig bundesweit den Besitz von zehn Gramm Cannabis straffrei stellen. Sie wolle Cannabis-Konsum nicht bagatellisieren, er müsse aber auch nicht dämonisiert werden, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin am 5. November im FAZ-Business-Radio in Berlin. Den Besitz von 15 Gramm zu erlauben, wie dies Berlins Justizsenatorin Karin Schubert (SPD) verlangt hatte, bezeichnete Caspers-Merk als „deutlich zu hoch“. Schließlich müsse für eine bundesweite gesetzliche Regelung auch eine Mehrheit im Bundesrat erreicht werden. Auch den ebenfalls von Schubert verlangten Verkauf so genannter weicher Drogen über Apotheken und Ärzte lehnt Caspers-Merk ab. Dies ginge auch nach den derzeitigen internationalen Vorschriften nicht. /ddp Ärzteblatt - Endlich einmal eine vernünftige Regelung. Zwar weit entfernt von der allgemeinen Legalisierung, aber ein Anfang. Es bleibt zu hoffen das die Hürde im Bundesrat genommen wird. Immerhin ist die CDU/CSU ein absoluter Hardliner was Cannabis betrifft. Über die 150 000 Alkohol-und Nikotinopfer jährlich, redet indes keiner. Kunststück - der Staat verdient daran Milliarden an Steuereinnahmen (siehe auch "ein kleines Rechenbeispiel ...").
Website-Empfehlung http://www.inside.to/cannabis/ Eine sehr gute Website mit vielen Informationen zum Thema "Cannabis als Heilmittel". Ein Diskussionsforum ( unter "Sonstiges" zu finden) ist das Highlight der Seite. Hier findet man viele Informationen und Meinungen von Betroffenen und auch viele Info´s aus der Presse. Reinschauen lohnt sich !
Spektakulärer Vorschlag: Polizeigewerkschafter Bernhard Witthaut will Cannabisprodukte legal verkaufen lassen Joints vom Apotheker Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes, um so genannte weiche Drogen wie Haschisch und Marihuana in Apotheken verkaufen zu lassen. „Die Abgabe von Cannabis muss begrenzt legalisiert werden“, so GdP-Vize Bernhard Witthaut. Nach Plänen der Gewerkschaft soll eine festgesetzte Menge zum Eigenbedarf, beispielsweise ein Gramm Haschisch, straffrei bleiben. Gleichzeitig müsse den Konsumenten ein legaler Zugang ermöglicht werden, um kriminelle Händlerstrukturen zu zerschlagen. „Dafür würden sich Apotheken anbieten, die den Verkauf von Joints zu festen Preisen und unter staatlicher Kontrolle übernehmen könnten“, so Witthaut. Derzeit koste das Gramm Haschisch in der illegalen Szene sieben bis acht Euro. Der GdP-Vorstand plädiert für einen Preis von zwei Euro, da der Apothekenverkauf nicht zum lukrativen Geschäft werden dürfe. Den Vorstoß begründet der Gewerkschafter damit, dass Cannabisfälle in den Kriminalstatistiken mehr als die Hälfte der Drogendelikte ausmachen, die meisten Verfahren aber von der Staatsanwaltschaft eingestellt würden. Witthaut: „Die Polizei muss sich auf die Verfolgung von harten Drogen wie Heroin oder Kokain konzentrieren.“ Quelle Focus 11/2002 Unsere Polizisten sind also besser als Ihr Ruf. Die Politiker pflegen ihre Blindheit während dessen an der Basis mitgedacht wird. Hoffen wir das der Vorschlag der Polizeigewerkschaft umgesetzt wird.
Von der Hippie-Droge zum Medikament Cannabis sativa hat als Heilmittel Tradition. Zahlreiche Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Cannabinoide scheinen nun ein Comeback als Arzneimittel zu ermöglichen. Ein hochinteressanter Beitrag in der pharmazeutischen Zeitung vom 23. Mai http://www.pharmazeutische-zeitung.de/titel.htm
MS-Forschung Schweizerische Cannabisstudie - Hanf lindert Spasmen und macht mobiler. http://www.multiplesklerose.ch/d/1.htm Leider hat die Schweizerische MS-Gesellschaft auch Ergebnisse aus US-amerikanischen Forschungen beachtet. Was von Studien aus US-Quellen zu halten ist, wissen wir alle. Hier regiert der Kommerz und die Dummheit über die Wahrheit. Wer es trotzdem lesen will: http://www.medpoint.ch/frame.asp?subportal=Aspects_of_Journals_&ru=dokument&ArtikelID=11132
Verfassungsgericht rehabilitiert Hanf - Kiffen gegen den Stress Bereits im Februar 2000 hat das Verfassungsgericht die natürlichen Stoffe der Hanfpflanze als Heilmittel rehabilitiert. Natürliches Cannabis ist "grundsätzlich erlaubnisfähig". Was zur Umsetzung dieses höchstrichterlichen Urteils, bisher passiert ist kann jeder feststellen der (besonders in Süddeutschland) mit einem Joint bzw. einem positiven Cannabistest, erwischt wurde - NICHTS ist passiert. Den Schwerkranken in diesem unserem Lande, wird Cannabis als Medizin weiterhin vorenthalten und die Pharmaindustrie sichert Ihre Profite mit teilweise wirkungslosen oder sogar schädlichen Medikamenten, die allesamt nur eins sind - teuer. Aber die Krankenkassen übernehmen ja brav die Kosten und der mündige (wo ?) Bürger zahlt...Wo bleibt in unserer Gesellschaft eigentlich das Menschenrecht auf Selbstbestimmung ? Das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist in unserer Verfassung verankert. Aber das gilt offenbar nur im Rahmen der Definitionen des Staates. Wie weit das Selbstbestimmungsrecht in der EU geht, kann man am Beispiel der todkranken, und inzwischen elend gestorbenen Britin Diane Pretty, sehen. Sie hatte nicht das Recht ihrem Ehemann zu bitten ihrem Leben auf eigenem Wunsch, straffrei ein Ende zu setzen. Was für eine perverse Politik und Rechtsprechung haben wir eigentlich im vereinten Europa...
Wie aus einer Rundfunkmitteilung zu erfahren war, kann jetzt ein Vermieter seinem Mieter kündigen wenn dieser Hanf in der Wohnung anbaut. Begründung: "Der gute Ruf des Hauses wird geschädigt". Kommentar überflüssig...
BERLIN (HML). Für eine Freigabe von Haschisch (Cannabis) hat sich der Berliner Kammerpräsident Dr. Günther Jonitz ausgesprochen Haschisch ist weniger gefährlich als Alkohol - http://www.aerztezeitung.de/docs/2001/02/20/032a0704.asp Unbedingt lesen. Auch der Kommentar: "Bleibt es bei der Scheinheiligkeit ?" ist ein highlight. Es zeigt sich einmal mehr das unsere Ärzte doch aufgeklärter sind als man meinen möchte. Was man von unseren Politikern nicht behaupten kann. Vor der Wahl versprach Rot/Grün die Cannabislegalisierung, danach wußte man von nichts mehr. Da ist die CDU/CSU ehrlicher - die wettern gleich dagegen. Aber langsam und sicher setzt sich die Wahrheit durch. Hoffentlich erleben wir noch den großen Tag ... Cannabis-Präparat Dronabinol gibt es auch in Deutschland FRANKFUT/MAIN (gwa). Dronabinol, ein Wirkstoff aus Cannabis, ist auch direkt in Deutschland erhältlich. Indiziert ist es etwa bei der Behandlung von AIDS- und Krebs- Patienten mit Schmerzen und Kachexie sowie bei Patienten mit Multipler Sklerose oder Querschnittslähmung, die muskuläre Krämpfe oder Spastiken haben. Wie das Unternehmen THC Pharm aus Frankfurt / Main mitteilt, ist es in Europa bisher der einzige Hersteller der reinen Hauptwirkstoffe der Cannabispflanze, Cannabidiol und Tetrahydrocannabinol (THC, Dronabinol). Das Medikament kann ohne Indikationseinschränkung auf Betäubungsmittelrezept verschrieben werden. Derzeit gibt es noch keine Fertigpräparate in Deutschland. Dronabinol wird deshalb als Rezeptursubstanz verschrieben. Apotheken können das Präparat direkt beim Unternehmen in verschiedenen Mengen beziehen. Aus der Substanz stellen Apotheker ölige Tropfen (etwa in Sesamöl), Hartgelatinekapseln oder alkoholische Lösungen zur Inhalation her. Vorteil der Inhalation sei, daß die Wirkung schneller einsetze, die Soforttherapie deshalb besser gesteuert und so die Dosis reduziert werden könne, so das Unternehmen. Weitere Informationen, etwa zu Indikationen, Dosierungen und Wechselwirkungen erhalten Sie bei: THC Pharm GmbH, Coventrystraße 31, 65934 Frankfurt / Main, Tel: 0 69 / 65 30 22 22, Fax: 0 69 / 65 30 22 24, E-Mail: Info@thc-pharm.de Quelle: NEWSLETTER der Ärztezeitung vom 11.02.2002 Na bitte, ist doch was. Cannabis in Apotheken. Könnte man denken. Aber nur das THC, obwohl bewiesen ist das die Verträglichkeit des Naturprodukts weit besser ist. Immerhin ist im Hanf ein ganzer Wirkstoffcocktail enthalten. Also wieder nichts mit Cannabis in Apotheken. Müßte ja wohl heißen "THC in Apotheken". Aber bei einem ist eine gewisse Nebenwirkung ja erwünscht - beim Hersteller. Man verdient prächtig an einem Stoff der als Naturprodukt nicht nur besser verträglich sondern auch spottbillig ist. Immerhin hat man die medizinische Wirksamkeit anerkannt. Aber das Naturprodukt bleibt weiter verboten und die Krankenkassen sind immer noch pleite...
In Kanada ist Marihuana nun als Schmerzmittel erlaubt Ottawa - Die kanadische Regierung wird demnächst Marihuana anbauen - in einem verlassenen Bergwerk unter der Prärie von Saskatchewan, aber nur für schwerkranke Menschen. Patienten mit Epilepsie, Multipler Sklerose oder bestimmten Formen von Muskelschwund dürfen die Droge benutzen, um ihre Schmerzen zu lindem. lhnen soll auch helfen, dass Marihuana die Muskeln entspannt. Chronisch kranke Menschen, die Marihuana als Medikament benutzen möchten, brauchen allerdings eine Erlaubnis von ihrem Arzt und zwei Experten, die die Regierung ernannt hat. In einzelnen Fällen dürfen Patienten die Hanfpflanze, aus der Marihuana hergestellt wird, selbst anpflanzen. Ansonsten sollen lizensierte Firmen das Gewächs anbauen. Verboten bleibt in Kanada weiterhin die kommerzielle Herstellung und der Verkauf von Marihuana. Die kanadische Ärztevereinigung hält den medizinischen Einsatz von Marihuana nicht für sinnvoll. Sie rät Patienten von dieser Behandlung ab. Es sei wissenschaftlich zu wenig erforscht, wie häufig und in welchen Mengen die Patienten den Stoff konsumieren sollten. Auch die Wirkung im Zusammenspiel mit anderen Medikamenten sei nicht ausreichend geklärt. Ärzte, die Marihuana auch in Deutschland als Schmerzmittel verschreiben wollen, begrüßen die Ent- scheidung der kanadischen Regierung. Sie fordern seit Jahren, dass die deutsche Regierung die Droge für Schwerkranke freigibt. "Die illegale Einnahme von Marihuana bei starken Schmerzen könnte so verhindert werden " , sagt Franjo Grotenhermen von der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. Menschen nutzten Heilmittel mit Cannabis seit Jahrtausenden. Dagegen sind die Möglichkeiten heute beschränkt, Marihuana medizinisch einzusetzen. Auch in Deutschland werden Hanf-Extrakte wegen ihrer Rauschwirkung nicht verschrieben. Allerdings verabreichen Ärzte die synthetische Variante des im Marihuana enthaltenen Tetrahydrocannabinol (THC) an Patienten mit chronischen Schmerzen. Krebspatienten verspüren dann auch größeren Appetit. Denn sie nehmen oft drastisch ab, wenn sie mit einer Chemotherapie behandelt werden. Doch manche kritisieren die Legalisierung von Marihuana auch. Sie geben zu bedenken, dass die weiche Droge nicht unbedingt zu körperlicher Abhängigkeit führt, aber einen Einstieg in die Rauschgiftszene bewirken kann. "Marihuana als Medikament zuzulassen ist sinnvoll. Doch weil es eine psychische Abhängigkeit erzeugen kann, muss man es als Genußdroge verbieten", sagt Constanze Jacobowski von der Berliner Ärztekammer. Quelle: Die Welt vom 01.08.2001 Es ist doch immer wieder interessant wie es in Deutschland geschafft wird Tatsachen zu ignorieren und in der Entwicklung hinten zu stehen. Reife Leistung - auch von der Berliner Ärztekammer. Man darf gespannt sein wann die Genußdrogen Nikotin (100 000 Tote järlich...), Alkohol (60 000 Tote jährlich...) und Kaffee verboten werden. Aber daran verdient ja der Staat und am Marihuana-Ersatzmedikament (Dronabinol, eine Packung mit dem Wirkstoffgehalt von 3 Joints kostet 500 DM) verdient sich die Pharmaindustrie eine goldene Nase. Und die Krankenkassen sind pleite - macht nichts der Bürger zahlt ja...
Cannabis: Kongress über medizinische Wirkung
Hamburg – Cannabis ist eine bekannte Substanz, ihre Wirkungen sind allerdings erst teilweise erforscht, so wird Cannabis zum Beispiel derzeit als Schmerzmittel erprobt, mit ersten Erfolgen. Die Einnahme von Cannabis setzt mehrere darin enthaltene Substanzen frei, unter anderem THC (Tetrahydrocannabiol), welches an Schmerzrezeptoren im Gehirn andockt und somit die Schmerzempfindung dämpft. Auch von ersten Erfolgen gegen Schlaflosigkeit und Appetitlosigkeit wird berichtet. Ende Oktober soll sogar ein Kongress in Berlin stattfinden, Ärzte und Wissenschaftler wollen dabei ihr Wissen und ihre Erfahrungen austauschen. Experten aus aller Welt sind geladen. "Wir haben bei uns die seltsame Lage, dass viele chronisch Kranke, zum Beispiel bei multipler Sklerose, Cannabis längst nutzen, ihre Ärzte aber von diesen Therapiemöglichkeiten noch nichts gehört haben!, sagt Dr. Franjo Grotenhermen, Arzt und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft "Cannabis als Medizin" in Köln zur Bild am Sonntag. Die Erforschung der medizinischen Wirkung steht allerdings noch am Anfang. (oli) Quelle: NetDoctor.de vom 30.09.01 zurück |